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Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell
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Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

4. Klasse 2009 Volksschule Stockenboi
Die Zahl der Absolventen der Volksschule Stockenboi ist überschaubar. Drei Mädchen und ein junger Herr werden im Herbst die Enge des Stockenboier Grabens gegen die Weite der Welt eintauschen, um dort ihren schulischen Weg erfolgreich fortzusetzen. Das Rüstzeug dazu bekamen sie in Stockenboi und ihre Lehrerin Susanne Schneeweiß verpasste ihnen im letzten Schuljahr noch den nötigen Feinschliff.

Die 4. Klasse
Die größte Umstellung für die Kinder dürfte wohl der Wegfall des familiären Rahmens und die intensive Betreuung durch ihre Lehrerinnen sein. Der guten Stimmung in der Klasse macht das Nahe Ende ihrer Volksschulzeit keinen Abbruch. Mit großen Erwartungen blicken die Schüler der 4. Klasse dem neuen Stationen in Feistritz/Drau und Villach entgegen.
Adrienne Loder kommt aus der Steiermark und wird im Herbst die Hauptschule in Feistritz/Drau besuchen. Ihre künstlerischen Begabungen hätte sie gerne in Villach weiter entwickelt, aber absurd verzwickte Regelungen brachten ihr Ansinnen offensichtlich zum Scheitern. Aber einer Karriere im kreativen Bereich steht ja noch nichts entgegen. Anna-Sophie Rohr aus Unteralm ist wie Adrienne ebenfalls eine Tierfreundin. Doch statt Frosch und Fledermaus steht sie auf Rind & Co und ist stets besorgt um das Wohlergehen der Tiere bei ihr zuhause. So liegt es nahe, dass sie nach der Hauptschule in Feistritz/Drau alle Anstrengungen auf sich nehmen wird, damit ihr Traumberuf Tierärztin Wirklichkeit wird.

Adrienne, Anna-Sophie, Miriam und Lukas
Die Stockenboierin Miriam Nageler weiß schon, dass sie nach der Hauptschule in Feitritz/Drau den Weg Richtung Kindergärtnerin einschlagen wird und verweist auf Vorbilder in ihrer Familie. Lukas Schilcher aus Unteralm zieht es ins Gymnasium nach Villach und dann weiter zum Studium nach Graz. Der Elektronik gehört seine ganze Aufmerksamkeit und dafür nimmt er täglich den langen Schulweg nach Villach in Kauf.
Gustav Schatzmayr, Stockenboi Akuell

Die 4. Klasse der VS Stockenboi

4. Klasse 2009 VS Stockenboi mit Susanne Schneeweiß

4. Klasse 2009 Volksschule Zlan
Der Tag, an dem die letzten Volksschulzeugnisses verteilt werden, rückt immer näher. 7 Mädchen und 3 Burschen der Volksschule Zlan werden im Herbst ihre Schulkarrieren außerhalb der Gemeindegrenzen fortsetzen und so die ersten Schritte in die weite Welt setzen. Von ihrer Lehrerin, Gerda Hutter, wurden sie im letzten Schuljahr schon darauf vorbereitet.
In fröhlich ausgelassener Stimmung genießen die jungen Absolventen die letzten Tage in der Volksschule und freuen sich schon auf die neuen Herausforderungen im Herbst. Wo zieht es sie hin, welchen Beruf wollen sie später ergreifen? Das alles haben sie Stockenboi Aktuell verraten.

Sabrina und Christina
Christina Steiner aus Gassen zieht es ins Gymnasium nach Spittal/Drau. Ob ihr derzeitiger Berufswunsch, nämlich Kosmetikerin, die Matura überdauern wird, ist noch offen. Von ihrer engen Schulfreundin Sabrina Angeler aus Zlan muss sie sich im nächsten Schuljahr trennen. Sabrina wird die Hauptschule in Feistritz/Drau besuchen. Für ihren Traumberuf Tierärztin steht ihr noch eine lange Schul- und Studienzeit bevor. Lisa Steiner aus Gassen möchte zuerst die Hauptschule in Feistritz/Drau und dann eine CHS besuchen, um sich für ihren Wunschjob “Modeverkäuferin” entsprechend zu rüsten.

Laura, Katharina, Natalie, Hanna & Lisa
Hanna Granitzer aus Drußnitz, die Klassenbeste, zieht es mit einem bemerkenswerten Notendurchschnitt von 1,0 ins Gymnasium nach Spittal/Drau und das dürfte nicht die letzte Station ihrer Ausbildung sein. Ihr Ziel ist es Schauspielerin zu werden. Gleiches hat auch Natalie Torta aus Tragail vor, die es mit ihrer Freundin Hanna vorerst mal nach Spittal/Drau ins Gymnasium zieht und dann geht’s weiter zu Nick nach Hollywood, California, um als Filmstar berühmt zu werden.
Katharina Huber aus Zlan steht auf Bodenständiges. Nach dem Besuch der Hauptschule in Feistritz/Drau möchte sie Frisörin werden. Im Gegensatz dazu strebt Laura Ballerstedt aus Ziebl eine Sportlerkarriere an, die sie an der Sporthauptschule in Spittal/Drau starten möchte. Ob als Leichtathletin oder Volleyballerin ist noch nicht ganz heraußen.

Manuel, Peter und Benjamin
Auch die drei Burschen streben vorerst konventionelle Karrieren an. Änderungen sind vorbehalten. Benjamin Kerschbaumer möchte nach der Hauptschule in Feistritz/Drau Mechaniker werden. Peter Torta, der “zweiäugige Zwilling” (Zitat) von Natalie, will Maurer werden und Manuel Kerschbaumer, nach dem Besuch der Hauptschule in Feistritz/Drau, ebenfalls Mechaniker. Die verborgenen Talente von Peter Torta als Jäger und Schlangenfänger, könnten ihn aber noch in eine völlig andere Richtung leiten. Selbiges gilt für Manuel Kerschbaumer, der auch als Trompeter, Forscher oder Astrologe in die Geschichte der Gemeinde eingehen könnte.
Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

4. Klasse 2009 VS Zlan mit Gerda Hutter
Die Gemeinderatssitzung Ende Juni in Zlan begann so blitzartig, dass bereits um 19.03 Uhr (Beginn 19.00 Uhr) der zweite Tagesordnungspunkt “Leere Kassen” beschlossen aber nicht gelöst war. Plumpes Streichen willkürlich ausgewählter Positionen ging vor einer intelligenten Zukunftsdisskussion. In dieser Tonart ging es weiter und gipfelte in einer absurden, halbstündigen Disukussion zum Thema Sondermüllsammlung.
Die Höhepunkte der Gemeideratssitzung:
+ Naturpark-Strandbad
+ Kanalisation Hochegg
+ Sperrmüllentsorgung
Naturpark-Strandbad
€ 81.200,– stehen im Budget dafür zur Verfügung. Die Realisierung rückt wieder mal in weitere Ferne, denn im Sommer 2009 werden von den Gemeindevertretern nur Bäder besichtigt und getestet. Gemeinsames Gemeinderatsplantschen in den Naturbädern Kärntens und vielleicht auch darüber hinaus ist geplant. Nach gegenseitigem Einölen stehen vielleicht sportliche Schwimmübungen am Programm und nebenbei werden dann auch noch die architektonischen Badewunderwerke scharf beäugt, um für das eigene Naturpark-Strandbad das Beste herauszuholen.
Faktum ist, dass das Strandbad in Stockenboi seit Jahren mit Riesenschritten Richtung Ruine schreitet. Dieses Jahr scheinen auch die Gemeinderäte ihre Abneigung, dem hauseigenen Strandbad gegenüber, dadurch zu tarnen, in dem sie vorgeben andere Bäder besichtigen zu müssen. Beim Untergang eines Schiffes geht der Kapitän normalerweise als Letzer von Bord. In Stockenboi ist es umgekehrt: man lässt die Gäste zurück in der Ruine und geht selbst auf Plantschtour. Der zukünftige architektonische Flopp wurde jedoch bereits im Rahmen dieser Sitzung herbeigeredet und schon jetzt gab man den unwilligen und weltfremden Architekten die Schuld für das Aussehen des zukünftigen Strandbades. Zur Aufklärung: Die Gemeinde bezahlt das neue Strandbad und die Architekten sind Ausführende jener Ideen, welche die Gemeinderäte im Rahmen der Sommerplantschtour 2009 durch die Strandbäder Kärntens, in ihrer bekannten Gewissenhaftigkeit, sammeln werden. Der Himmel möge Stockenboi jedoch vor dem Geschmack einiger Gemeinderäte beschützen.
Kanalistation Hochegg
Da ist “die Kacke ordentlich am Dampfen”. Für jahrelange Versäumnisse im Kanalbau wird jetzt die Rechnung präsentiert. In guten Zeiten, als die Förderungen hoch und die Baupreise moderat waren, verabsäumte die Gemeinderegierung den Ausbau zu forcieren, geriet so bei der Entsorgungsverpflichtung in Rückstand und um diesen wieder aufzuholen fehlt jetzt an allen Ecken und Enden das Geld. Das vermeintliche Konzept wird zum Flickwerk. Die Gemeindebürger am Hochegg wird die finanzielle Watschen bald erreichen. Bei den jetzige rosaroten Zahlen können sie mit einer Gebühr von € 2,33 pro Kubikmeter rechnen.
Die geschätzten Gesamtkosten schwanken zwischen 1,2 und mehr als 1,5 Millionen Euro. Mit den Anschlussgebühren der Hochegger sollen 130.000 Euro aufgebracht werden. Weiters beschloss der Gemeinderat die Aufnahme eines Darlehens in der Höhe von € 855.000,– zu einem gänzlich variabelen Zinssatz von jetzt 1,876 %. Ohne Diskussion und ohne Wimpernzucken wurde dem Paket zugestimmt. Die Darlehenslaufzeit beträgt jedoch zig Jahre und in der Zwischenzeit könnte der Zinssatz auch auf 15 % steigen. Die Gemeinderäte von Stockenboi gehen jedoch davon aus, dass der jetzige Zinsatz auf Jahrzehnte hinweg unverändert bleibt. Da muss man keine besondere Leuchte in Sachen Wirtschaft sein, um zu erkennen, dass die Welt nicht mitspielen wird. Die Gemeinde verzichtet auf eine Absicherung des Zinssatzes nach oben wie es jede Bank macht, ja machen muss. Aber sie hat ein einfaches Mittel für Korrekturen ihrer eventuellen Fehleinschätzung: Erhöung der Kubikmetergebühr bei den Kunden! Die Hochegger sollten sich nicht wundern, wenn der gepflegte Stuhlgang in Zukunft zum Luxusvergnügen mutiert.
Der Auftrag wurde von der Gemeinde Stockenboi an die Firma Swietelsky vergeben. Gemeinderat Kuttin äußerte mehrfach seine Vermutung der Preisabsprache unter den 12 Angebotslegern und versuchte die 50%ige Preissteigerung seit 2008 mit Saunagängen zu erklären. Er stimmte gemeinsam mit den Gemeinderäten Greinig und Karner gegen die Auftragsvergabe an Swietelsky.
Sperrmüllentsorgung
Ein dreißigminütiger Sprechdurchfall überfiel alle Fraktionen im Gemeinderat zum Thema Sperrmüllsammlung und dessen Abtransport von den Sammelstellen. Zum Thema Müll scheint wohl fast jeder Gemeinderat – inklusive Bürgermeister – eine Meinung zu haben, die er der Weltöffentlichkeit nicht verheimlichen will. Zu den Zukunftsthemen Arbeitsplätze in der Gemeinde, Stopp der Abwanderung, Tourismusintitiativen, Technologieinvestitionen fällt leider keinem Gemeinderat – wieder inklusive Bürgermeister – etwas ein und deshalb kommen solche Punkte gleich gar nicht auf die Tagesordnung. Es ist für die Bürger der Gemeinde Stockenboi zu befürchten, dass sich zu diesen Themen auch in Zukunft nichts ändern wird, denn in punkto Ignoranz und Ideenlosigkeit marschieren BZÖ, SPÖ und ÖVP im gekonnten Gleichschritt Richtung Stillstand.
Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

Tag der offenen Tür - FF Stockenboi
Mit einem Frühschoppen im Rahmen des Tages der offenen Tür lud die Freiwillige Feuerwehr Stockenboi ins Feuerwehrhaus nach Zlan und sorgte so für eine überdurchschnittliche Beteiligung an der, am selben Tag stattfindenden, EU-Wahl. Schicksal, Zufall oder Planung ist die Frage, die sich der vor sich hin philosophierende Stockenboier stellt.

Prost, Herr Direktor!
Am Ort des Geschehens standen jedoch andere Fragen im Mittelpunkt. Wird das Wetter Amok laufen? Wer soll das ganze, gespendete Bier trinken? Wer sagt den zwei Playback-Musikanten, dass ihre Witze schon bei der Gründung der FF Stockenboi alt gewesen wären? Und warum gibt es auf einmal einen neuen Feuerwehrkommandanten? Einiges davon konnte geklärt werden, einiges blieb ein Mysterium.

Rettungshubschrauber in Zlan © Jakob Steiner
Am Tag der offenen Tür konnten die Stockenboier Fahr- und Werkzeuge sowie Helme und Schläuche der Feuerwehr hautnah erleben. Obwohl zu befürchten war, dass sich einige dabei etwas patschert anstellen könnten, der organisierte Rettungshubschrauber kam zum Glück nicht zum Einsatz. Zu friedlich delektierten sich auch die Mitglieder der Feuerwehr an den flüssigen Spenden ihrer Freunde und Gönner.

Kekstausch
Mit dem symbolischen Akt des Kekstausches durch den neuen Kommandanten der FF Stockenboi, Volkmar Buchacher, wurde Alt-Kommandant Werner Schnitzer zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Nach zwölf Jahren gab er die Stafette im Eiltempo an seinen Nachfolger weiter und gesellt sich wieder zu den einfachen Feuerwehrmännern.

An der Bar
Mögen dem neuen Kommandanten und seiner Truppe viele ruhige Sonntage in fröhlicher Stimmung beschieden sein. Doch im Ernstfall wissen alle Stockenboier, dass auf ihre Feuerwehrmänner Verlass ist und sie zum Wohle der Allgemeinheit und zum Schutze einzelner ihr Leben risikieren. Im Lichte dieses Wissens kamen viele zum Frühschoppen und hatten bei jedem getrunkenen Bier und verspeistem Würstel das Gefühl, etwas Gutes für die Freiwillige Feuerwehr Stockenboi getan zu haben.
Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

Ein Meister am Grill!

Abflug

Bürgermeister mit Kommandanten
Die EU-Wahl, die wichtigste Wahl des Jahres 2009, ist entschieden. Mit knapp 44 % Wahlbeteiligung erreichte Stockenboi einen Spitzenwert in Kärnten und liegt damit fast 11 % über dem Kärntner Durchschnitt. Die positiven Auswirkungen eines Frühshoppens der Freiwilligen Feuerwehr Stockenboi in unmittelbarer Nähe des Wahllokals in Zlan, sind eben nicht zu unterschätzen.
So wählte Stockenboi:
Wahlberechtigte: 1.390
Abgegebene Stimmen: 611
Gültige Stimmen: 602
Ungültige Stimmen: 9
Wahlbeteiligung: 43,96 %
Davon entfielen auf
BZÖ: 181 (30,07 %), 2004 nicht angetreten
SPÖ: 166 (27,57 %, – 13,2 %)
ÖVP: 97 (16,11 %, – 0,94 %)
Martin: 94 (15,61 %, +4,01 %)
FPÖ: 35 (5,81 %, -20,90 %)
Grüne: 24 (3,99 %, + 0,48 %
JULIS: 4 (0,66 %), 2004 nicht angetreten
KPÖ: 1 (0,17 %, – 0,18 %)
Quelle: www.info.ktn.gv.at
Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

Erdbeerknödel © Gustav Schatzmayr
Die Erdbeersaison ist im vollen Gange. Hier ein köstliches Rezept für Erdbeerknödel, mit Topfenteig gemacht.
ZUTATEN:
Erdbeerknödel:
8 bis 10 größere Erdbeeren
250 g Magertopfen fein
70 g Weizengries
70 g Weizenmehl griffig
70 g zerlassene Butter
1 Ei
Salz und Muskat
Brösel:
zerlassene Butter
Semmelbrösel
Zucker und Zimt
ZUBEREITUNG:
Erdbeerknödel:
+ Alle Zutaten gut vermischen und mit der Hand zu einem Teig kneten
+ Teig mindestens 2 Stunden rasten lassen
+ Teig portionieren und mit einer Erdbeere füllen, Knödel formen
+ Erdbeerknödel in leicht gesalzenem und langsam kochendem Wasser 10 Minuten kochen
+ nach dem Herausnehmen Erdbeerknödel in Brösel wälzen und sofort servieren
Brösel:
+ in wenig zerlassener Butter Semmelbrösel, Zucker und Zimt geben und diese Mischung leicht anrösten
Tipp: man kann den Teig auch schon am Vortag zubereiten. Dieser Teig eignet sich auch bestens für Marillenknödel.
Ein Rezept von Maria Schatzmayr für Stockenboi Aktuell
Der ORF meldete einen Mopedunfall in Stockenboi >klick hier zum Artikel!
Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell