10. Februar 2010

Goldeck: Sessellift eröffnet

6er-Sessellift am Goldeck

Wenn man bedenkt, dass vor der Gemeinderatswahl 2009 für den Winter 2009/2010 drei neue Sessellifte (Bärenbiss, Gipfellift und Seetal) am Goldeck versprochen wurden, ist das jetzige Ergebnis mehr als lausig. Geflissentlich wurden diese Versprechungen bei den Ansprachen im Rahmen der Eröffnung der 6er-Gipfelbahn am 30. Jänner 2010 verschwiegen.

Im Februar 2009 erzälte LH-Stv. Scheuch bei der Wahlveranstaltung am Sonnenhof noch die Mär von drei neuen Liften, die im Winter 2009/2010 in Betrieb gehen sollten und wie sehr ihm das Goldeck am Herzen liegt. Da wurde er von seinen Jüngern noch lautstark beklatscht. Aber richtige Stockenboier sind keine Versicherungsgesellschaften, denen man – bis zu einem gewissen Grad – alles erzählen kann. Ist  die Glaubwürdigkeit erst einmal dahin ist, lebt es sich scheinbar noch ungenierter.

Team Stockenboi am Goldeck

Die aufkommenden Gerüchte, dass die 6er-Gipfelbahn die einzige Neuerung am Goldeck ist und bleibt, konnten bei den Eröffnungsansprachen und Interviews nicht zur Gänze zerstreut werden. Stattdessen gab es wieder mal Brot und Spiele am Berg und in Spittal. 13 Teams aus den Anrainergemeinden ergänzt um Special-Teams ritterten in den Bewerben Riesentorlauf, Schnee-Boccia und Karaoke um einen Gratis-Skitag für 300 Personen am Goldeck, den sich schließlich Spittal und Kleblach/Lind teilten. Die Stockenboier Equipe um Bürgermeister Kerschbaumer spielte beim Kampf um den Sieg leider keine Rolle.

Roland Rieben, Kneissl Star Resort AG

Goldeck-Bergbahnen-Geschäftsführer Marcus Kaller betonte mehrfach, dass am weiteren Ausbau des Skigebiets am Goldeck festgehalten wird. Davon wird wohl abhängen, ob die Kneissl Star Resort AG, die durch Roland Rieben vertreten war, die Realisierung des geplanten Hotelprojekts weiterhin ins Auge fasst.

Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

Bergretter im Dienst

Eröffnung 6er-Sessellift am Goldeck 2010

26. Januar 2010

Sängerball 2010 in Zlan – Video

Der Sängerball, ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Gemeinde Stockenboi.

Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

24. Januar 2010

Start der Eislaufsaison am Weissensee Ostufer

Eislaufen am Weissensee

Am Sonntag, 24. Jänner 2010, wurde – aufgrund der Wetterlage etwas verspätet – der Weissensee offiziell zum Eislaufen freigegeben. Es gibt eine Verbindungsbahn von der Seebrücke in Techendorf bis zum Dolomitenblick. Beim Dolomitenblick am Ostufer fährt man derzeit auf Spiegeleis. Abseits der Bahn herrscht Einbruchgefahr.

Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

18. Januar 2010

EC VSV schlägt die Vienna Capitals auch beim Eisboxen

EC VSV - Vienna Capitals © Gustav Schatzmayr

Eher schleppend begann das Match des EC VSV gegen die Vienna Capitals. Obwohl die Capitals der Führung durchaus nahe waren, übernahm der VSV das Kommando und Michael Raffl, dem Top-Torschützen der Villacher, gelangen noch vor der ersten Drittelpause zwei Tore zur bequemen Führung. Gegen Mitte des zweiten Drittels stellte Kiel McLeod auf 3:0 und das Spiel schien gelaufen zu sein.

Doch das mittlerweile ausgeglichene, schnelle und spannende Match erfuhr rund um die Matchstrafe für den Torschützen McLeod eine Wende zur Härteschlacht, die mit insgesamt rund 200 Strafminuten und ein paar sehenswerten Faustkampfeinlagen endete. Kurfristig brachte die Verschärfung der Gangart, die Capitals im Mitteldrittel auf 2:3 heran. Doch mehr als ein kurzes Aufbäumen war für sie an diesem heißen Eishockeyabend in Villach nicht drinnen, denn VSV-Goalie Bernahrd Starkbaum war nicht zu bezwingen.

Kaum waren die Spieler zum Schlussdrittel in den Rink gestiegen, stellte Jean Francois Fortin auf 4:2 für den EC VSV und danach folgte ein kurzes aber sehenswertes Schaulaufen der Villacher. Dieses Hoch verstanden die Schiris Dremelj und Längle immer wieder gekonnt, mittels gewagter Entscheidungen, kurzfristig zu beenden. Aber auch eine 5:3 Eisflächenüberlegenheit half den Capitals nicht weiter und nach deren Überstehen das Spiel, mit mantraartigem Liedgut seitens der Villacher Fans, dem emotionale Höhepunkt zustrebte. Das repititive Rezitieren der Worte “VSV ole” seitens der Publikumsränge führte 7 1/2 Minuten vor Ende zum fünften Tor der Villacher durch Orangehead-Kaspitz und zur Entscheidung des Matches.

Mit einer sehenswerten Faustkampfeinlage brachte sich VSV-Kapitän Mike Stewart den Fans in Erinnerung und wurde daraufhin, mit viel Applaus für seine Einlage, vom Eis gestellt. Vom Unterhaltungswert her betrachtet war die Einlage ok, Kampf im Rahmen des Spiels ist aber faszinierender. Danach wurde die Partie seitens des EC VSV souverän nach Hause gespielt.

EC VSV – Vienna Capitals 5:2 (2:0, 1:2, 2:0)

Tore für den EC VSV: Raffl (2), McLeod, Fortin, Kaspitz. Tore für die Vienna Capitals: M. Rodmann, Björnlie

Villacher Stadthalle, 3.800 Zuschauer.

Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

14. Januar 2010

Stockenboier in Autounfall verwickelt

Mehr dazu auf orf.at > 25-jähriger bei Autounfall getötet

11. Januar 2010

Stockenboi Aktuell: facebook und twitter

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11. Januar 2010

Gemeinderatssitzung: Pleitegeier unter Strom

Gemeinderatsstitzung 11. Dezember 2009

Es ist spätestens seit der Hypo-Alpe-Adria Bank-Pleite in Klagenfurt auch für den eingefleischtesten Parteigänger keine Neuigkeit mehr, dass die FPÖ-BZÖ-FPK-Truppe in wirtschaftlichen Angelegenheiten Defizite aufweist, die bei Otto Normalverbraucher einen Konkurs zur Folge hätte. Dieses Versagen trifft jetzt aber auch die Gemeinde Stockenboi in voller Wucht und Härte. Beim Gemeindebudget 2010 stehen Einnahmen von € 1.942.600,–  Ausgaben von € 2.104.700,– gegenüber. Das ergibt ein Defizit beim Budget 2010 der Gemeinde Stockenboi von unfassbaren € 162.100,–. In den Jahren 2011, 2012 und 2013 wird sich das Defizit bei noch unglaublicheren € 200.000,– einpendeln. Stockenboi wird zur Bettelgemeinde auf die man mit den Finger zeigen wird. Dramatische Einbrüche bei den Ertragsanteilen und ein explodierender Anteil der Gemeinde Stockenboi am Krankenanstalten-Betriebsabgang – die als Versagen der Landespolitk zu werten sind Anm.d.Red. – wurden von Bürgermeister Kerschbaumer als Gründe angeführt.

Nach Verkündung dieser Horrorzahlen im Gemeindrat folgte Weihnachten, aber weder der Weihnachtsmann noch das Christkind legte der Gemeinde Stockenboi eine Million Euro unter dem Baum. Letzte Hoffnung waren die Heiligen 3 Könige, die zwar Weihrauch und Myrrhe deponierten, der schwarze König jedoch sein Gold in anderen Ländern deponierte. Dabei dürfte es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um einen kleinen Racheakt für “Negerwitze” handeln, die in unserem Bundesland von höchster Stelle verkündet werden. Für uns alle gilt aber: Mitgefangen – mitgehangen!

Wer sich unter den zehn Zuschauern der letzten Gemeinderatssitzung nun auf eine rege Diskussion unter den Gemeinderäten freute, wurde bitter enttäuscht. Nach einer Minute war alles vorbei. Schuld ist das Land, das die armen Randgemeinden aussaugt. Da war man sich sofort einig. Die Frage: “Was kann man in Stockenboi dagegen tun?” wurde von niemanden gestellt. Stattdessen machte sich Ratlosigkeit in den Gesichtern des Bürgermeisters, seiner Vize und der restlichen Stockenboier Gemeinderatsnomenklatura breit. Zumindest den Versuch zu starten, die Geschicke selbst in die Hand zu nehmen ist ihre Sache nicht, war sie nie und für die Zukunft schaut es auch nicht viel besser aus. Die Opposition – SPÖ und ÖVP – präsentierte sich zum wichtigsten Thema des Jahres zahn- und ideenlos. Bei der Bürgermeisterfraktion FPÖ-BZÖ-FPK spricht in solchen Fällen immer nur einer und der schwieg wie immer, wenn es darum geht, die Parteifreunde in Klagenfurt zu kritisieren oder neue Wege für Stockenboi aufzuzeigen.

Trotz sich ausbreitender Fadesse platzte bei der Sitzung eine kleine Bombe. Die Gemeinde Stockenboi möchte sich als Stromproduzent am Energiemarkt bemerkbar machen und plant als Projektbetreiber zwei Wasserkraftwerke am Weißenbach in Gassen zu forcieren. Die nichtsahnende Opposition – SPÖ und ÖVP – zuckte überrascht und wie vom Stromschlag getroffen zusammen und blieb stumm. Bgm. Kerschbaumer schwebt vor, dass nach Errichtung der Kraftwerke der Betrieb und große Anteile am Unternehmen in private Hände gelegt werden soll. Das Risiko bei der Errichtung der Kraftwerke sollen die Gemeindebürger tragen und wenn es dann ans Verdienen ginge, könnte man ja dabei auch an Freunde denken. Man kann nur hoffen, dass diese Methode in Stockenboi auf keinen fruchtbaren Boden fällt, denn so würde ein möglicher Ausweg aus der finanziellen Misere der Gemeinde in den falschen Taschen landen.

Trotz Ebbe in der Gemeindekassa schreiten die Pläne der Errichtung einer Stockenboi Arena bei der Volksschule in Stockenboi voran. Sportplatz und Parkplätze würden ca. € 87.000,– kosten.

Quo vadis Stockenboi?

Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

3. Januar 2010

Termin Sängerball 2010

Die Sängerrunde Zlan lädt zum Ball 2010

Sängerball 2010

Samstag, 16.01.2010, um 20.30 Uhr im Mehrzweckhaus in Zlan. Es spielen die Goggauseer zum Eintritt von € 6,– (€ 5,– im Vorverkauf).