11. Oktober 2009...19:16

Ein Jahr danach in Lambichl

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Kultstätte Lambichl © Gustav Schatzmayr

Kultstätte Lambichl © Gustav Schatzmayr

Am 11. Oktober 2008 starb LH Jörg Haider an den Folgen seines Autounfalls in Lambichl bei Klagenfurt. Er krachte mit mehr als 140 kmh und ca. 1,8 Promille Alkohol im Blut gegen eine Gartenmauer. Ein unrühmlicher Tod für einen Landeshauptmann, aber ein logischer für einen betrunkenen Raser. Zuvor besuchte er das Lokal Stadtkrämer in Klagenfurt. Diese Bar sieht sich selbst als Treffpunkt für Schwule und Lesben. Danach machte er sich auf den Heimweg zu Gattin und Familie und dabei kam es zum tödlichen Unfall.

Jörg Haider-Kerzen

Jörg Haider-Kerzen © Gustav Schatzmayr

Ein Jahr danach: Der Unfallort in Lambichl mutierte zu einer Pilgerstätte mit Gedenktafel und seit 11. Oktober 2009 ziert auch ein Marterl den Punkt X inmitten eines absurden Meeres an Kerzen mit dem Konterfei des Vestorbenen. Knapp 1.000 Besucher fanden sich zur BZÖ-Gedenkveranstaltung in Lambichl ein und irrlichteten zum Teil verstört umher. Das neue Marterl und die großzügig verteilten Kerzen stammten angeblich von privaten Gönnern. Es wurde jedoch nicht mitgeteilt, ob diese edlen Spender Auftragnehmer des Landes Kärtnen sind, waren oder demnächst werden.

Mit scharfen Worten kritisierten der derzeit amtierende Landeshauptmann Döfler und sein präsumptiver Nachfolger LH-Stv. Scheuch Medienberichte, in denen Jörg Haider eine homosexuelle Beziehung unterstellt wird (klick hier zum Artikel in der Bildzeitung > „Jörg Haider: Jetzt packt sein Geliebter aus“). Man sollte Jörg Haider endlich ruhen lassen, aber solange er permanent von den BZÖ-Chefs im Reich der Toten gestört wird, werden das auch andere tun.

Gustav Schatzmayr, Stockenboi Aktuell

Pilgerstätte Lambichl © Gustav Schatzmayr

Pilgerstätte Lambichl © Gustav Schatzmayr

1 Kommentar

  • Ansonsten geschätzter Schatzi!
    …mit DEM Artikel bekleckerst Du Dich als ansonsten durchaus kritischer Mensch nicht mit Ruhm. Politische Gesinnung hin oder her (gemeint ist Deine), hätte ich mir von Dir mehr erwartet als ein Einstimmen in den Chor der Gutmenschen und beinahe wörtliches Abschreiben der Gelöbnisformel des gleichgeschalteten Journalismus, welche da lautet „Er krachte mit mehr als 140 kmh und ca. 1,8 Promille Alkohol im Blut gegen eine GartenMAUER.“ Denn: Ja! Ja! Der Österreicher hat es schon beim ersten Mal verstanden, was man ihm sagen will – die ständige Wiederholung hingegen erinnert mehr an den Vorgang der (geistigen) Masturbation.
    Dein Paule


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